Stevia: Die natürliche Zuckeralternative nicht nur für Diabetiker
Stevia: Süßungsmittel und Heilpflanze der indigenen Bevölkerung Paraguays
Stevia (bot. Stevia Rebaudiana), auch Süßkraut oder Honigkraut genannt, ist eine in Paraguay beheimatete Pflanze. Dort wird sie bereits seit 500 Jahren als Süßungsmittel und Heilpflanze geschätzt. Die Süßkraft von Stevia beträgt ca. das 300-fache von Zucker.
Stevia und ihre Vorteile
Besonders für Diabetiker bietet Stevia eine natürliche Alternative zu chemischen Zuckerersatzstoffen. Darüber hinaus bietet die Pflanze gegenüber Zucker weitere Vorteile, so besitzt Stevia keine Kalorien. Ein weitaus wichtigerer Aspekt für die Gesundheit jedoch besteht darin, dass Stevia keinen Karies begünstigt.
Stevia in Forschung und Wissenschaft
Da wissenschaftliche Forschungen bislang noch keine 100% Sicherheit des Verzehrs von Stevia nachweisen konnten, ist die Pflanze in der EU noch nicht als Lebensmittel zugelassen. Allerdings erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO im Juli 2008 den Genuss von Stevia bis zu einem definierten Grenzwert als unbedenklich. Dabei ist zu konstatieren, dass die Dosierung von Stevia, bei einem täglichen, durchschnittlichen Verbrauch als Zuckerersatz vorausgesetzt, den festgelegten Grenzwert stark unterschreitet. Dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, wann Stevia offiziell als Lebensmittel anerkannt wird, ist die Tatsache, dass im April 2010 auch die Europäische Behörde für Lebensmittel den Genuss von Stevia in bestimmten Mengen als unbedenklich eingestuft hat.
Das Angebot von Stevia
Stevia ist als Pflanze im Handel erhältlich. Das Angebot allerdings reicht über Steviablätter getrocknet, Stevia-Tabletten, Steviapulver bis hin zu Stevia flüssig. Insbesondere die pulverisierte Form eignet sich für den täglichen Gebrauch und ist leicht zu dosieren. So kann man Stevia sogar zum kalorienarmen und gesunden Backen verwenden, sollte dabei allerdings nicht vergessen, dass Stevia als Pulver nicht das Volumen von Zucker ersetzen kann.